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Musica Britannica - Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
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Streiflichter

»Sollte es in diesem Juni noch Andeutungen eines Sommers geben, kann man dessen Abende mit musikalischem Genuss in Potsdam verbringen. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, ein Festival, das die Leichtigkeit des Sommers mit klugen Konzepten und hohem Qualitätsanspruch zu verbinden weiß, nutzen das allgegenwärtige Mozart-Jahr und begeben sich auf »Wege zu Mozart«.« (Berliner Zeitung, 2.6.2006)
 
»Sergio Azzolini leitet vom Fagott aus die überragend aufgelegte Kammerakademie Potsdam, Kostüm- und Bühnenbildner Hinnrich Horstkotte hat das burleske Verwirrspiel historisch verortet und neckisch detailverliebt in Szene gesetzt …« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.6.2006)
 
»So also hatte man in Sanssouci alles zusammen, was das Herz begehrt: Kunst, Spaß und einen wunderbaren Abend. Capello, Signora Direttrice!« (orpheus international, 9/10-2006)
 
»Sergio Azzolini agierte vor der Kammerakademie Potsdam als »Arlecchino fagotto«, seine Musizierlust steckte alle an und schlug Funken aus der Partitur.« (Opernwelt 8/2006)
 
»… dass diese „Dorina“ Funken schlägt, liegt vor allem an der Kammerakademie Potsdam… Azzolini (setzt) auf musikalischen Drive und den nervigen Drang der Originalinstrumente, kostet lustvoll Crescendi aus, gibt dem Orchesterpart durch Einsatz von Gitarre, Tamburin oder Fagott überraschende Färbungen.« (Süddeutsche Zeitung, 12.6.2006)
 
»‚Rhythm is it’, der Satz will einem einfallen, wenn man schon die Ouvertüre hört … die Hoffnung, dass … die Kammerakademie Potsdam unter ihrem unglaublich agilen Leiter Sergio Azzolini der Commedia gehörig Pfeffer verabreichen wird, trog auch bei der dritten Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, die beim ‚Bayreuther Barock’ als Koproduktion zu erleben war, natürlich nicht.« (Nordbayerischer Kurier Bayreuth, 25.9.2006)
 
»Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci wagten sich dagegen an das selten gespielte Stück. Dass sie es im Schlosstheater dazu aufführen ließen, wie Haydn es konzipiert hatte, war … Pioniertat und Luxus zugleich… Feinfühlig und voller Theaterblut dirigierte Andreas Spering die Capella Augustina.« (Der Tagesspiegel, 19.6.2006)
 
»Und die Marionetten des Carter-Clans? Was soll man sagen, wenn ein Gespenst seine auseinander fliegenden Knochen sortieren muss, Pferde galoppieren, Tanzbären tanzen und Hanswurst Columbina wurstig untern Rock langt? Einfach süß? Nein. Eher: bittersüß! Danke für diesen Abend.« (Märkische Allgemeine, 19.6.2006)
 
 
»Wenn je 1.600 Openair-Freaks an zwei aufeinander folgenden Tagen die Maulbeerallee am Fuße der Orangerie okkupieren, kann es sich eigentlich nur um die Potsdamer Musikfestspiele handeln…, die den gern gehörten und gesehenen Musik-Licht-Feuerwerkseindruck jährlich neu erschaffen. So trotzten die Regen-Resistenten der nieselnden Erfahrung und überantworteten sich dem Abenteuer der »Nacht«. […] von Fred Pommerehn inszeniert, hüllte sich die Kulisse der Orangerie magisch in wechselnde Farben.« (Märkische Allgemeine, 6.6.2006)
 
 
»Die »Wege zu Mozart« sind abgeschritten und 14.000 Musikwanderer wollten hören, was sie sonst auf Konzertpodien eher selten hören: Vorklassik. […] Die Konzentration auf die Komponisten-Zwischengene­ration war gewiss nicht ohne Tücke, aber 92 Prozent Auslastung rechtfertigen am Ende das inhaltliche Risiko, welches Intendantin Andrea Palent und Dramaturgin Christina Siegfried für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2006 eingegangen waren.« (Märkische Allgemeine, 20.6.2006)